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Jetzt glüht der Wok!

EDEKA Ralf Engelhard, Mainz-Finthen, Ingelheim, Gau-Algesheim, Blog, Asia-Küche, asiatisch, Wok, gesunde Ernährung, Gemüse

Die asia­ti­sche Küche erfreut Genie­ße­rin­nen und Genie­ßer selbst­ver­ständ­lich immer. Nach Fest­tags­bra­ten und Käse­fon­due aber steht sie gera­de zu Beginn des neu­en Jah­res im Fokus vie­ler Men­schen, die jetzt Lust auf einen kna­cki­gen, etwas leich­te­ren Stil haben. Das muss nicht drin­gend etwas mit etwa­igen guten Vor­sät­zen zu tun haben, son­dern liegt schlicht an der Fri­sche und dem exo­ti­schen Stil vie­ler Gerich­te. Und eines ist klar: Schlicht von die­ser einen asia­ti­schen Küche zu spre­chen, wür­de den unter­schied­li­chen Ein­flüs­sen, Koch­sti­len, Zube­rei­tungs­ar­ten nie­mals gerecht. Am Ende stam­men asia­ti­sche Rezep­te aus den ver­schie­dens­ten Län­dern mit kom­plett unter­schied­li­chen Koch­tra­di­tio­nen. Und end­lich kann mal wie­der der Wok aus dem Schrank geholt wer­den. Das Kochen mit die­sem Mul­ti­ta­lent hat näm­lich vie­le Vor­tei­le.

Kochen mit dem Wok: schnell, nähr­stoff­reich und fett­arm!

Ein gro­ßer Vor­teil beim Kochen im Wok ist die schnel­le Zube­rei­tung. Gemü­se, Fisch und Fleisch wer­den nach und nach, je nach Gar­zeit, in den Wok gege­ben und dann für kur­ze Zeit bei sehr hohen Tem­pe­ra­tu­ren im Wok geschwenkt. Dabei befin­det sich die hei­ßes­te Stel­le im Zen­trum der Pfan­ne. Durch das sehr hei­ße und den­noch kur­ze Anbra­ten im Wok hat die­se Zube­rei­tungs­me­tho­de den Vor­teil, dass vie­le Nähr­stof­fe in den Lebens­mit­teln erhal­ten blei­ben. Bei lan­gen Gar­me­tho­den in Topf oder Pfan­ne gehen oft­mals vie­le wich­ti­ge Nähr­stof­fe, Mine­ral­stof­fe und Vit­ami­ne ver­lo­ren.

EDEKA Ralf Engelhard, Mainz-Finthen, Ingelheim, Gau-Algesheim, Blog, Asia-Küche, asiatisch, Wok, gesunde Ernährung, Gemüse

Eben­falls beim Kochen mit dem Wok von Vor­teil: Durch die kur­ze Zube­rei­tungs­zeit bei hoher Tem­pe­ra­tur bleibt das Gemü­se immer kna­ckig. Im Gegen­satz zu vie­len Pfan­nen- und Topf­ge­rich­ten, in denen das Gemü­se oft­mals weich wird, behält das Gemü­se im Wok sei­nen Biss. Zudem wird rela­tiv wenig Öl für die Zube­rei­tung von Spei­sen benö­tigt. Das liegt dar­an, dass ein Wok vor der Nut­zung ein­ge­brannt wird und dadurch eine natür­li­che Schutz­schicht, die Pati­na, hat oder aber eine Anti­haft-Beschich­tung dazu bei­trägt, dass im Ver­gleich zum Bra­ten in der Pfan­ne wenig Öl benö­tigt wird. Dadurch ver­rin­gert sich der Fett­an­teil der Spei­sen. Zum Bra­ten im Wok eig­net sich beson­ders hit­ze­be­stän­di­ges Öl mit einem hohen Rauch­punkt. Vor allem Erd­nuss­öl und Kokos­öl sind sehr beliebt.

Intel­li­gen­te Hit­ze­ver­tei­lung

Die Hit­ze­ver­tei­lung im Wok unter­schei­det sich stark von der einer her­kömm­li­chen Pfan­ne. Gera­de für die typi­schen Zube­rei­tungs­me­tho­den im Wok ist das sehr von Vor­teil. Die Tem­pe­ra­tur in einer Wok-Pfan­ne ist im Zen­trum am höchs­ten. Das heißt, dass die Zuta­ten in der Mit­te der Pfan­ne her­vor­ra­gend scharf ange­bra­ten wer­den kön­nen. Der Rand des Woks kann ide­al zum Warm­hal­ten von Fisch, Fleisch, Gemü­se oder Tofu genutzt wer­den, wäh­rend­des­sen ande­re Zuta­ten bra­ten.

Lebens­mit­tel- und Aro­men­viel­falt in der asia­ti­schen Küche

Dass asia­ti­sche Gerich­te häu­fig als beson­ders nahr­haft gel­ten, liegt auch an ihren Zuta­ten. Fri­sches Gemü­se ist fast obli­ga­to­risch, wobei Sie nicht zwin­gend auf exo­ti­sche­re Sor­ten wie Pak Choi ange­wie­sen sind, der auch hier­zu­lan­de immer häu­fi­ger erhält­lich ist. Brok­ko­li, Möh­ren, Papri­ka und Zuc­chi­ni sind eben­so per­fekt als Zutat für Asia-Pfan­nen- oder Asia-Salat-Rezep­te geeig­net. Authen­tisch wer­den Ihre Gerich­te mit­hil­fe von bei­spiels­wei­se kür­bis­ar­ti­gen Chayo­ten, Bam­bus­spros­sen oder Okras.

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Genie­ßen Sie zudem die raf­fi­nier­te Kom­bi­na­ti­on von süßer Kokos­milch und schar­fem Ing­wer in thai­län­di­schen Rezep­ten. Erle­ben Sie den ein­zig­ar­ti­gen Geschmack von Soja­so­ße – Sie wer­den über­rascht sein, wie abwechs­lungs­reich und lecker das ist. Expe­ri­men­tie­ren Sie ein­mal mit inten­si­ven Kräu­tern wie Kori­an­der oder Thai-Basi­li­kum. Letz­te­res schmeckt deut­lich kräf­ti­ger als sein hier­zu­lan­de bekann­tes Pen­dant, zudem pfeff­rig und ein wenig nach Anis. Auch Zitro­nen­gras kommt häu­fig vor, zum Wür­zen wer­den zudem Kori­an­der­sa­men, Kreuz­küm­mel, Zimt, Kar­da­mom, hin und wie­der auch Piment ver­wen­det. Die nöti­ge Säu­re brin­gen Limet­ten, sal­zi­ge Noten Soja­so­ße. In vie­len Rezep­ten ste­hen auch die berühm­ten asia­ti­schen Fisch‑, Teri­ya­ki- und Aus­tern-Soßen auf der Zuta­ten­lis­te.

Zau­bern Sie sich einen asia­ti­schen “Street­food-Klas­si­ker”

Wie ein Bum­mel über einen der bun­ten japa­ni­schen Lebens­mit­tel­märk­te schmeckt der Street­food-Klas­si­ker Yaki Udon. Mit unse­rem Rezept berei­ten Sie die Asia-Nudeln ganz ein­fach zu Hau­se zu. Für vier Por­tio­nen benö­ti­gen Sie:

Zuta­ten für die Ment­suyu-Soße:

  • 50 ml Sake (Reis­wein)
  • 50 ml Soja­so­ße
  • 50 ml Mirin (süßer Reis­wein)
  • 1 TL Zucker
  • 3 g Dashi-Brü­he (jap. Algen­brü­he)

Für die Udon-Nudeln:

  • 400 g Udon Nudeln, japa­nisch
  • 3 Früh­lings­zwie­beln
  • 2 Zehen Knob­lauch
  • 2 cm Ing­wer
  • 2 Karot­ten
  • 5 Blatt Weiß­kohl
  • 250 g Shii­ta­ke-Pil­ze
  • 400 g Schwei­ne­fleisch
  • 2 EL Erd­nuss­öl

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  1. Für die Soße 300 ml Was­ser, Sake, Soja­so­ße, Mirin, Zucker und Dashi-Brü­he in einen Topf geben und unter regel­mä­ßi­gem Rüh­ren auf­ko­chen las­sen. Für 5 Minu­ten bei mitt­le­rer Hit­ze köcheln las­sen. Von der Herd­plat­te zie­hen und abküh­len las­sen.
  2. Udon Nudeln nach Packungs­an­lei­tung in aus­rei­chend Was­ser gar­ko­chen. Abgie­ßen, mit kal­tem Was­ser abschre­cken und in einem Sieb abtrop­fen las­sen.
  3. Früh­lings­zwie­beln waschen und schräg in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den. Knob­lauch pel­len und fein hacken. Ing­wer schä­len und fein wür­feln. Karot­te waschen, schä­len und in dün­ne Strei­fen schnei­den. Weiß­kohl­blät­ter waschen, mit Küchen­krepp tro­cken tup­fen und in dün­ne Strei­fen schnei­den. Shii­ta­ke-Pil­ze put­zen und hal­bie­ren. Schwei­ne­fleisch in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den.
  4. Erd­nuss­öl in einem Wok oder einer tie­fen Pfan­ne erhit­zen. Schwei­ne­fleisch hin­ein­ge­ben und von allen Sei­ten anbra­ten. Gemü­se zuge­ben und für 5–6 Minu­ten unter regel­mä­ßi­gem Wen­den mit­bra­ten. Zuletzt die Udon-Nudeln zuge­ben und unter­he­ben. Mit der Ment­suyu-Soße ablö­schen und kurz durch­schwen­ken.

Wir von EDEKA Ralf Engel­hard wün­schen 食欲をそそる oder Sho­kuyo­ku o sosoru oder (noch ver­ständ­li­cher): GUTEN APPETIT!

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