Wir kennen eigentlich kaum jemanden, der in diesen Tagen nicht irgendwie in Sektlaune ist. Spätestens zum Jahreswechsel werden garantiert ziemlich viele Menschen mit einem Glas Schaumwein anstoßen. Haben Sie sich aber schon einmal Gedanken gemacht, warum der Sekt eigentlich Sekt heißt und seit wann er genossen wird? Daniela Schreiber und Ralf Engelhard bringen Sie in Sektlaune — quasi überschäumend und mit Stil. Und wünschen Ihnen in diesem Zusammenhang einen fröhlichen Jahreswechsel und einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Ein blinder Mönch erschuf den ersten “vin mousseux”.
Niemand weiß, wo, wann und wie zum ersten Mal ein Glas prickelnden Schaumweins mit Genuss geleert wurde. Mit Sicherheit war der Glückliche nicht das Mönchlein Dom Perignon, das in der Abtei von Hautvillers in der Champagne den Schaumwein zufällig „erfunden“ hatte. Der blinde Kellermeister kämpfte sein Leben lang gegen die zweite Gärung seiner liebevoll gekelterten Weine, war aber am Ende dann doch stolz auf seinen ersten “vin mousseux”. Das mit Bestimmtheit allererste Zitat über den Schaumwein stammt von ihm. Nach Verkostung des prickelnden Rebensafts rief er begeistert aus: “Brüder, kommt schnell, ich trinke Sterne!“
Doch schon zwei Jahrzehnte zuvor kannte man in England den Schaumwein, der so beliebt war, dass er 1667 sogar in einem Gedicht auftauchte. Die Engländer hatten damals bereits Glasflaschen, die dem Druck der Gärung standhielten. Und sie hatten Korken. Auszug aus einem achtseitigen Dokument des Christopher Merret vom 17. Dezember 1662: ” …dass unsere Weinerzeuger in jüngster Zeit allen Arten von Weinen Zucker und Melasse zusetzen, um sie frisch zu halten und perlend zu machen.” Das war sechs Jahre bevor Dom Perignon zu experimentieren begann. Und 70 Jahre vor der Gründung des ersten Champagner-Hauses in Frankreich.

Die Wortschöpfung “Schaumwein” kommt von Johann Gottfried Herder, der 1779 das französische Wort “Mousse” mit Schaum übersetzte. “La mousse” (Moos) ist im Französischen die mit einem Moosüberzug vergleichbare Schicht, die sich im Glas bildet, wenn die Kohlensäure freigesetzt wird.
Wer in Deutschland zuerst den schäumenden Wein herstellte, ist nicht sicher. Nach einigen Schriften war es der Prälat Spengler, der im Zisterzienser-Kloster Maulbronn einen dem Champagner ähnlichen schäumenden Wein erzeugte. Andere Quellen berichten vom Kellermeister Peter Gimbel, der 1790 für ein Kostümfest beim Mainzer Kurfürsten prickelnden Wein aus der kurfürstlichen Kellerei ausgeschenkt haben soll.
Premiumqualität vom Sekthaus Raumland aus Flörsheim-Dalsheim
Als 1984 der erste Raumland-Sekt entstand, konnte man bereits ahnen, dass Volker Raumland, der sein Leben fortan und mit absoluter Leidenschaft dem Sekt verschrieben hatte, sich ebenfalls anschickte, großartige Geschichte zu schreiben. Nicht umsonst schreibt das Feinschmecker Magazin gut 36 Jahre später: “Das Sekthaus Raumland nimmt den Spitzenplatz ein, da sind wir und die Fachwelt einer Meinung. Volker Raumland hat deutschen Sekt auf ein anderes Niveau gehoben, er ist Pionier, und ihm sind viele deutsche Winzer gefolgt.” Gefolgt ist ihm auch Genussmensch Ralf Engelhard. Was die wenigsten, die ihn kennen, wundern dürfte. “Zum Jahreswechsel werden wir mit der Grande Cuvée Triumvirat aus dem Hause Raumland aufs neue Jahr anstoßen”, zeigt er sich mit einem vorfreudigen Lächeln auf dem Gesicht.


Grande Cuvée “Triumvirat”

Gute Wahl, möchte man da sagen. Denn die Cuvée aus den Rebsorten Pinot Noir (ca. 60%), Meunier (20%) und Chardonnay (ca. 20%) steht wie kaum eine andere für die Passion und Kompromisslosigkeit, mit der in Flörsheim-Dalsheim Sekt gemacht wird. Dabei gleicht kein Triumvirat dem Vorgänger, sondern soll bewusst und ganz individuell die Eigenheiten und die qualitative Spitze eines jeden Jahrgangs zeigen. Das Druckvolle und Langanhaltende mit Blick auf das Aromenspektakel von Nussbutter, frischem Brot und Steinobst zieht sich aber wie ein stilvoller “Roter Faden” durch diesen einzigartigen Sektgenuss. Überschäumend — mit Stil! Schöner kann das neue Jahr gar nicht beginnen!
Gönnen Sie sich zum Jahresfinale etwas Feines, weswegen wir Sie herzlich einladen, in unseren Wein- und Sektabteilungen die nahezu überschäumende Vielfalt stilvoller Begleiter zu entdecken. Selbstverständlich beraten wir Sie gerne, wenn Sie spezielle Fragen zu Anlass und Kombination mit Speisen haben. Denn eines bleibt auch in 2025 absolut so, wie es jetzt ist: Wir sind Ihre Nummer 1, wenn es um Frische und Vielfalt geht. Und immer dann, wenn Qualität auf Stil und herausragenden Genuss trifft. Das ist mehr als ein guter Vorsatz fürs neue Jahr, das ist unser Selbstverständnis und Versprechen an Sie.
Das gesamte Team von EDEKA Ralf Engelhard wünscht Ihnen eine fröhliche Silvesterparty und einen guten Rutsch in ein gesundes, neues Jahr.